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Schwarzwaldverein gegen Atdorf

Geplantes Pumpspeicherwerk vernichtet Heimat und gefährdet Quellen. Schwarzwaldverein wendet sich gegen Landschaftszerstörung in stark belasteter Region (13. Juni 2016):
Der Schwarzwaldverein wendet sich in seiner Stellungnahme zum Planfeststellungsverfahren eindeutig gegen den Bau eines weiteren Pumpspeicherwerkes im Hotzenwald.

Nach Ansicht des Schwarzwaldvereins konnte die energiewirtschaftliche Bedeutsamkeit des Projekts, die einen solch massiven Eingriff in die Landschaft des südlichen Schwarzwaldes rechtfertigen würde, nicht nachgewiesen werden.

„Der Bau zweier riesiger Staubecken ohne jede Möglichkeit der touristischen Nutzung, würde unwiederbringlich wertvolle Landschaft zerstören“ stellte Präsident Georg Keller aus Rickenbach bei einem Treffen der Ortsgruppen des Bezirks Hochrhein am 8. Juni 2016 fest. Zudem stelle der Bau der Becken ein gewaltiges Risiko für die mehr als 1000 Quellen der Region und damit den Grundwasserhaushalt des Hotzenwaldes dar. „Wasser ist unsere Lebensgrundlage, die Versorgung der Menschen mit qualitativ hochwertigem Quellwasser darf nicht für die Energiespeicherung durch Wasserkraft aufs Spiel gesetzt werden“, so der Präsident des Schwarzwaldvereins.

Keller betonte, dass der Schwarzwaldverein weiterhin fest zur Energiewende und der Abkehr von der Atomkraft stehe. Der Verein sei sich bewusst, dass auch der Schwarzwald seinen Beitrag für die Energiewende zu erbringen habe. Solange die Notwendigkeit des geplanten Pumpspeicherwerks für Netzstabilität und Versorgungssicherheit nicht eindeutig belegt sei, könne der Verein aber einem derart massiven Eingriff in Natur, Landschaft und Quellsysteme nicht zustimmen.
 

Mehr Info:
Stellungnahme des Schwarzwaldverein e.V.  im Planfeststellungsverfahren Acrobat Download PDF
Pressemitteilung vom 13. Juni 2016 Acrobat Download PDF

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