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Was haben Schwarzwald, Sierra Nevada und Serengeti ...

...miteinander zu tun? Zur Rolle des  internationalen Netzwerks von Großschutzgebieten für die Bewahrung der Schöpfung. Einladung zur Tagung in Stuttgart am 06. Mai 2013. Eine Veranstaltung der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg.

Nur ein weltweites Netz an naturnahen Großlebensräumen kann das Überleben zahlreicher bedrohter Tier- und Pfanzenarten garantieren. Für die Menschheit ist der Lebensraumschutz in Anbetracht des täglichen Rückgangs an biologischer Vielfalt neben der Armutsbekämpfung und der Klimavorsorge eine der größten Herausforderungen. Angesichts zunehmenden Drucks auf die letzten Naturparadiese stellt sich die Frage, welche Rolle die reichen Industrieregionen einnehmen,um auch eigene ökologische Bausteine zum weltweiten Verbund an Überlebens inseln zur Verfügung zu stellen.

Dies gilt gerade auch für das im Vergleich zu anderen Regionen Europas und der Welt wirtschaftlich so wohlhabende Land Baden-Württemberg. Hier gibt es mit Blick auf die landesweite naturräumliche Ausstattung nur noch im Nordschwarzwald die Möglichkeit, weitgehend ungestörte Natur zu erhalten und als Wildnisgebiet im Rahmen eines Nationalparks wenigstens in kleinen Teilen der natürlichen Entwicklung zu überlassen. Die Einrichtung von solch international und ökologisch herausragenden Naturoasen wie einem Nationalpark im Nordschwarzwald benötigt die Wertschätzung der Gesellschaft. Um Natur ihrer selbst willen auch in hochindustrialisierten Ländern erhalten zu können, stellt sich eine Reihe grundlegender Fragen: Wieviel Natur sind wir uns selbst wert? Welche Rolle und Verantwortung nimmt Baden-Württemberg im weltweiten Netz der Überlebensinseln ein?
Welche Chancen eröffnen sich in wirtschaftlicher – also auch touristischer und gastronomischer – Hinsicht sowohl lokal, regional als auch landesweit? Welche Möglichkeiten bringt die Anerkennung durch die international anerkannte Dachmarke eines Nationalparks – entsprechend dem Status des UNESCO-Weltkulturerbes der Klöster Maulbronn und Reichenau oder des Limes – für eine qualifizierte Standortwerbung auch angesichts konkurrierender Tourismusdestinationen? Wie geht man in anderen Regionen der Erde mit Wildnis und Großschutzgebieten um?

Der Kongress bietet hierzu ein thematisch breit aufgestelltes Forum und thematisiert – anhand von Statements und Talkrunden – folgende Themenschwerpunkte:

  • Interkontinentale Vernetzung der Großschutzgebiete (Lebensraumschutz)
  • Kulturelle und ethische Komponenten der Naturbewahrung (Wertebewusstsein)
  • Ökologische Bedeutung großräumiger Schutzgebiete in Baden-Württemberg (Schutzgebietskulisse)
  • Ökonomische Chancen durch ein naturbezogenes Standortmarketing  (green economy)
  • Verzahnung von Natur, Kultur, Erholung und Sport im Umfeld eines Nationalparks (Nachhaltige integrierte Regionalentwicklung).
     
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