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Entstehung und Geschichte

Die Heimatpflege spielt im Schwarzwaldverein seit Anbeginn eine tragende Rolle. Schon früh erkannte man, dass neben der Erschließung des Schwarzwaldes für Wanderer durch den Wegebau auch der Schutz der Natur und schließlich die Heimatpflege wichtige Elemente in der Vereinsarbeit sind. Während man früher weniger Wert auf dieses Fachgebiet legte, gewann es ab den 1970er Jahren zunehmend an Bedeutung.

Heute ist die Heimatpflege als wichtige Vereinsaufgabe anerkannt. Ziel ist es, flächendeckend im gesamten Vereinsgebiet auf Ortsgruppen- und Bezirksebene gewählte, ehrenamtlich tätige Fachwarte für Heimatpflege zu haben, die in allen Bereichen tätig sind.

Bereits in der Gründungssatzung  vom 8. Juni 1864  ist „ Die Erhaltung und Verbesserung bestehender Anlagen, Baudenkmäler und Ruinen usw.“ als Satzungsziel genannt. In allen folgenden Satzungsänderungen werden ähnliche Formulierungen gebraucht.
In der schweren Nachkriegszeit fand die Heimatpflege kaum Beachtung, andere Dinge waren wichtiger. Die Überformung der Dörfer und Städte mit Hochhäusern und Industriebauten, der Ersatz von historischen Bauernhöfen durch Einheits-Aussiedlungshöfen, veranlasste viele Deutsche im Urlaub dahin zu reisen, wo die „Welt noch in Ordnung“ war, wo Ausgeglichenheit, Ursprünglichkeit und Fröhlichkeit –die typischen Wesensmerkmale einer heimatlichen Welt- noch spürbar erlebbar waren.
Der Schwarzwaldverein sah diese Entwicklung mit großer Sorge. Sollte der Schwarzwald nicht seinen Charakter verlieren, musste etwas geschehen. Die „Heimatpflege“ wurde in einer neuen Satzung als verpflichtende Aufgabe verankert.
1976 wurde zum „Jahr der Heimatpflege“ ausgerufen. Die Bemühungen zum Erhalt des Schwarzwaldhauses begannen. Die Verantwortung für die Heimat wurde zum Thema in der Bevölkerung.
1999 wurde der Architektenwettbewerb des Schwarzwaldvereins zur Weiterentwicklung von Schwarzwaldhöfen ausgelobt und  im Jahre 2000 mit der Preisverleihung und Herausgabe einer Broschüre abgeschlossen.
Im Jahre 2000 wurde die landesweite Erfassung der Kleindenkmale in Baden-Württemberg zwischen dem Schwäbischen Heimatbund, dem Schwäbischen Albverein, dem Schwarzwaldverein und dem Landesamt für Denkmalpflege vereinbart.
Im Schwarzwaldverein reifte die Erkenntnis, dass Landschaft und Heimat untrennbar miteinander verbunden sind, ja sich gegenseitig bedingen. Sie sind deshalb mehr in den Fokus der Betrachtungen zu stellen. Damit soll das Bewusstsein geweckt werden, dass wir uns selbst  mit unserer Heimat vertraut machen müssen. In einem anlässlich der Hauptversammlung 2004 in Gaggenau und auf der Hauptversammlung in Altensteig 2005 sowie in dem Beitrag im Heft „Der Schwarzwald“ I/2008 kommt dieser neue Bezug zum Ausdruck. Fachbereichs übergreifenden Exkursionen am 12.5. und 30.6.2007 zielten ebenfalls in diese Richtung und führte bei der Delegiertenversammlung in Neuenbürg 2009 zur Verabschiedung der Resolution „Zum Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft Schwarzwald“.
 

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